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Kalos
orisate - Willkommen
bei
Frangokastello-und-Meehr.de !


Blick über Frangokastello
nach Westen
Wir (Das sind meine Frau Heike und ich, Hermann) freuen uns, daß Ihr auf unsere Internetseite gefunden habt.
Frangokastello
und Meehr
ist eine rein private Internetseite,
sie verfolgt keinerlei gewerbliche Interessen, selbst Werbeeinblendungen gibt es hier
nicht !

Frangokastello liegt nicht auf Zypern !
Nein ! Obwohl es fast hätte
sein können !
Anfang der 1980er Jahre ist das schon lange in uns schwelende
Reisefieber endgültig so richtig offen ausgebrochen.
Seitdem sind wir, so oft es eben geht, irgendwo auf der Welt
unterwegs, und schauen mal, was es so zu schauen gibt.
Im Herbst 1993 wollten wir uns mal Zypern ansehen und dafür
ein Ferienhäuschen buchen.
Leider war alles ausgebucht.
Die nette Dame von der Ferienhausagentur meinte dann, sie hätte da noch was in
Kretas Süden, wäre auch ganz nett und doch auch gar nicht so weit von Zypern
weg.
Wir haben gebucht ! --- Und das wars dann mit uns beiden !

Hier fing 1993 alles an:
Villa Denise
Das kleine Häuschen in Frangokastello,
die traumhafte Landschaft zwischen Bergen und Meer, das tolle Wetter, die herrlichen
Strände, die liebenswerten Menschen, die urigen Tavernen und das wahnsinnig gute
Essen, alles war einfach Klasse !
Und seitdem waren wir mindestens
50 x da !
Das Kreta-Virus ist echt
hochgradig gefährlich !
Mittlerweile haben wir uns vor mehr als 10 Jahren dort ein eigenes,
kleines Ferienhäuschen gebaut und leben nun so drei bis vier Monate im Jahr dort.
Frangokastello ist uns längst zur zweiten Heimat geworden.
Und hier sind wir gelandet:
Unser Häuschen
In all den vielen Jahren haben wir viele
Bewohner des Örtchens und der Umgebung kennengelernt und pflegen guten Kontakt
zu ihnen.
Den Ort und die Umgebung kennen wir mittlerweile so gut, daß
wir hier gerne einige Informationen zusammengetragen haben und für Interessierte
zugänglich machen.
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Sehenswertes

Hier ist natürlich an erster
Stelle das venezianische Kastell zu
nennen.
Es wurde 1371 errichtet, das gut
erhaltene Wappen mit dem Markuslöwen über dem Südportal verweist
noch heute auf die Bauherren.
Das Kastell diente den Besatzern
als Schutz vor Piraten und Bollwerk gegen die unbeugsamen Kreter.
Die Außenmauern mit vier Ecktürmen,
Zinnen und Schießscharten sind recht gut erhalten, im Innenhof stehen
allerdings nur noch die Mauerreste der ehemaligen Gebäude.
(Gelegentlich gibt es im Sommer
auf einer Open-Air-Bühne im Innenhof des Kastells Konzerte oder Feste
mit Live-Musik, so z.B. die jährliche Kirchweihfeier Anfang September.)
Während der jahrhundertelangen
türkischen Besatzungszeit, im Jahr 1770 führte der sfakiotische Rebellenführer
Joannis Vlachos aus Anopolis (genannt Daskalojannis) einen Aufstand gegen die
osmanischen Besatzer an. Er wurde durch eine List des türkischen Paschas
im Kastell in Frangokastello zur Aufgabe gezwungen und festgenommen. Am 17.
Juni 1771 wurde er in Irakleio hingerichtet, manche Quellen sprechen von einer
grausamen "Häutung" im Angesicht seines Bruders, der dadurch
den Verstand verloren haben soll.
Im Mai 1828 kämpften fast 600
kretische Widerstandskämpfer unter ihrem Anführer Chatzimichalis
Dalianis gegen ein übermächtiges Aufgebot der osmanischen Besatzer.
Im Nu waren mehr als 200 Kreter gefallen, die restlichen knapp 400 verschanzten
sich im Kastell, wo sie sich mehrere Tage verteidigen konnten und einen ehrenvollen
Abzug aushandeln konnten. Es sollen auch an die 800 türkische Krieger
umgekommen sein.
An dieses Ereignis erinnert das Denkmal des Chatzimichalis Dalianis auf dem Platz
vor dem Kastell.

Seitdem, so berichtet die Überlieferung,
ziehen um den Jahrestag des Ereignisses (17. Mai 1828) bis Anfang Juni mit
Anbruch des Tages die Schatten der geschlagenen Kämpfer um das Kastell
und dann zum Meer.
Drosoulites (Tauseelen) wird das Schauspiel bei den Einheimischen genannt
und könnte tatsächlich in einem Wetterphänomen begründet
sein, welches immer im späten Frühjahr in der Frangokastello-Ebene
auftritt. Morgennebel und Luftspiegelungen bei absoluter Windstille und recht
hoher Luftfeuchtigkeit sollen tatsächlich gespenstische Umrisse hervorbringen,
von denen die Einheimischen behaupten, daß die Gestalten die Geister
der massakrierten Rebellen sind.
Daneben gibt es in und um Frangokastello einige sehenswerte Kapellen.
Agios Nikitas liegt
ca. 400 Meter östlich des Kastells an der Hauptstraße.
Die Kapelle selbst ist relativ unspektakulär.
Echt sehenswert sind allerdings die Reste der Grundmauern und der im Kirchhof
liegende, recht gut erhaltene Mosaikfußboden einer frühchristlichen
Basilika, die zu Zeiten der venezianischen Besatzung dort gestanden hat.
An dieser Stelle soll bereits vor
4000 Jahren ein Tempel zu Ehren der Siegesgöttin Nike gestanden haben.
Dort sollen bereits vor 4000 Jahren, also lange vor den "olympischen Spielen"
sportliche Wettkämpfe stattgefunden haben.
Die Kirchweihe der Kapelle Agios
Nikitas erinnert unter anderem mit sportlichen Wettkämpfen offensichtlich
auch an diese frühe Zeit. Vor Jahren noch war dies ein großes, kretaweites
Ereignis, zu dem immer viele hundert Menschen anreisten, es geriet allerdings
mit den Jahren etwas in Vergessenheit. Trotzdem wird alljährlich am 15.
September weiter diese Tradition mit sportlichen Wettkämpfen und einem
zünftigen Fest weitergeführt.
Wenige Meter neben der Kapelle steht
das Kriegerdenkmal aus weißem Marmor.
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Agios
Nikitas |
Mosaikfußboden
der alten Basilika |
Das ehemalige Kloster Agios Charalambos liegt
ca. 400 Meter östlich des Kastells.
Man erreicht es, wenn man vom Kastell
aus unten am Meer entlanggeht.
Die Kapelle ist zweischiffig, innerhalb
der Umfriedungsmauer befindet sich ein kleiner Friedhof.
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Agios
Charalambos |
und
Mauerreste des alten Klosters |
Weiter östlich findet man zwei
neugebaute, kleine Kapellen:
Eine in der Fata Morgana / Paradisos
- Appartemenanlage, oberhalb des Orthi Ammos Strandes,
und die zweite, Agios Nikolaos, in Lakki Skaloti, beim Haus von Papa Spiros (neben der Taverne
Zorbas).
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Kapelle
in der Fata Morgana/Paradisos-Anlage |
Agios
Nikolaos in Lakki Skaloti |
und noch weiter in östlicher
Richtung am gleichnamigen Strand, findet man die kleine Kapelle Agia Marina.
In Frangokastello, etwa 700 Meter
westlich des Kastells, entlang der Dorfstraße, die Kapelle
Agia
Pelagia, umgeben
von einem kleinen Friedhof.
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Agia
Marina |
Agia
Pelagia |
Etwas östlich von Kapsodasos,
schon im Anstieg zu den Bergen, findet man eine alte Natursteinkapelle, die
dem Propheten Elias gewidmet
ist und einige schöne, alte Wandfresken aufzuweisen hat. (Entlang der
Hauptstraße, neben einem alleinstehenden, neu gebauten, gelben Zweckgebäude
führt ein Weg Richtung Berge, zu Fuß geht man etwa eine halbe Stunde)
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Die
Kapelle des Propheten Elias bei Kapsodasos |
und
die Wandfresken im Inneren |
Unterhalb von Patsianos, versteckt
in den Olivenhainen und leider dem Verfall preisgegeben, findet man neben einem
alten Friedhof, die Ruine der Kapelle Agios Joannis. Trotz des jämmerlichen Zustandes sind die schönen
alten Fresken an den Wänden noch immer gut zu sehen.
(Unbedingt aufpassen ! Es besteht akute Einsturzgefahr !)
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Agios
Joannis |
mit
schönen alten Wandmalereien |
In der Ortsmitte von Patsianos findet
man die Dorfkirche Agios Georgios.
In Richtung Agios Nektarios, noch
vor der Ölmühle, befindet sich etwas abseits der Hauptstraße
an einem kleinen Berg auf der linken Seite die kleine Kapelle
Agios
Theodoros.
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Agios
Georgios in Patsianos |
Agios
Theodoros |
Mehr Sehenswertes findet ihr in
der Rubrik "Ausflüge".
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Unsere anderen Reisen quer
durch die Welt findet Ihr dann unter den Rubriken
und Me(e)hr oder Reisen.
Viel Spaß beim Stöbern,
und ....
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